Finanzordnung

 

„Förderverein Fußballsport Dietkirchen 2018 e.V.“

 

  1. Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit  
  • Der Verein ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit zu führen. Die Aufwendungen müssen in einem wirtschaftlichen Verhältnis zu den erzielten und erwarteten Erträgen stehen.
  • Für den Verein gilt grundsätzlich das Kostendeckungsprinzip im Rahmen des aufgestellten Haushaltsplans.
  • Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
  • Die Höhe der Ausgaben muss sachgemäß, Vergütungen dürfen nicht überhöht sein.
  • Die zu fördernde Vereine übermitteln dem FV eine Bedarfsanmeldung.
  • Die Vereinsvorstände erarbeiten gemeinsam eine Zielvereinbarung über die Auszahlung und Höhe der Mittel für das jeweilige Geschäftsjahr.
  1. Haushaltsplan 
  • Für jedes Geschäftsjahr muss vom Vorstand ein Haushaltsplan aufgestellt werden. Er muss alle im betreffenden Geschäftsjahr geplanten Einnahmen und Ausgaben umfassen.
  • Der Haushaltsplan ist den Mitgliedern in der Mitgliederversammlung vorzustellen.
  • Der Schatzmeister überwacht die Einhaltung des Haushaltplans und berichtet dem Vorstand laufend über seine Abwicklung, insbesondere bei zu erwartenden Abweichungen.
  • Der Haushaltsplan ist nach folgender Gliederung aufzustellen:

 

Muster einer Überschussermittlung und Vermögensaufstellung

 

  • Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben

 

  • Ideeller Bereich
    • Einnahmen:
    • Ausgaben:

 

  • Vermögensverwaltung
    • Einnahmen:
    • Ausgaben:

 

  • Zweckbetriebe

Sportliche Veranstaltungen, soweit sie nicht unter D fallen

  • Einnahmen:
  • Ausgaben:

Kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen

  • Einnahmen:
  • Ausgaben:

 

  • Steuerpflichtige wirtschaftliche Geschäftsbetriebe

Selbstbewirtschaftete Vereinsgaststätte

  • Einnahmen:
  • Ausgaben:

 

Sportliche Veranstaltungen, die keine Zweckbetriebe sind

  • Einnahmen:
  • Ausgaben:

 

Gesellige Veranstaltungen inkl. Verkauf von Speisen und Getränken

  • Einnahmen:
  • Ausgaben:

 

Sonstige wirtschaftliche Betätigung (z.B. Banden- und Trikotwerbung, Inseratengeschäft, kurzfristige Sportstättenvermietung an Nichtmitglieder

  • Einnahmen:
  • Ausgaben:

 

Überschuss/Verlust

 

  • Überschuss / Verlust aller steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe (saldiert)
  • Summe der Einnahmen (inkl. Umsatzsteuer) aller steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe

 

  • Vermögensaufstellung zum 31.12.
  • Anlagenvermögen
  • Kassenbestand
  • Wertpapiere
  • Forderungen

 

  • Rücklagen und Vermögenszuführungen
  • Projektrücklagen
  • Freie Rücklagen
  • Vermögenszuführungen aus Schenkungen, Erbschaften usw.

 

3. Zahlungsmodus

  • (1)   Die zu fördernden Vereine erhalten Zahlungen bis maximal in Höhe der vom Vorstandgenehmigten Zielvereinbarungen pro Saison.
  • (2)   Die Zahlungstermine werden einvernehmlich mit beiden Vereinen festgelegt.
  • (3)   Die Verwendung darüber hinaus gehender Einnahmen müssen vom Vorstand beschlossen werden.

 

  1. Jahresabschluss  

 

  • Im Jahresabschluss müssen alle Einnahmen und Ausgaben des Vereins für das abgelaufene Geschäftsjahr nachgewiesen werden. Im Jahresabschluss muss darüber hinaus eine Aufstellung über das Vermögen und die Verbindlichkeiten des Vereins enthalten sein.
  • Der Jahresabschluss ist von den gewählten Kassenprüfern gemäß § 11 der Vereinssatzung zu prüfen. Darüber hinaus sind die Kassenprüfer berechtigt, regelmäßig Prüfungen durchzuführen. Der Vorstand hat den Kassenprüfern dazu auf Verlangen Einsicht in alle erforderlichen Unterlagen zu gewähren und alle gewünschten Auskünfte zu erteilen. Die Überprüfung der Übereinstimmung von Aufzeichnungen und Belegen erfolgt im wesentlichen stichprobenartig.

 

 

  1. Kassenprüfung  
  • Die Kassenprüfer überwachen die Einhaltung der Finanzordnung und des Haushaltsplans. Sie überprüfen, ob
  • die Finanz- und Vermögensbestände den Angaben im Jahresabschluss entsprechen,
  • die Ausgaben sachlich gerechtfertigt, rechnerisch richtig und korrekt belegt sind,
  • die Mittel wirtschaftlich verwendet wurden.
  • Die Kassenprüfer nehmen ihre Aufgabe gewissenhaft und unparteiisch wahr. Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

 

  1. Inventar  
  • Zur Erfassung des Inventars ist von der Geschäftsstelle ein Inventar-Verzeichnis anzulegen. Darin sind alle Gegenstände aufzunehmen, die nicht zum Verbrauch bestimmt sind.
  • Die Inventar-Liste muss enthalten:
  • Anschaffungsdatum,
  • Bezeichnung des Gegenstands,
  • Anschaffungs- und Zeitwert sowie
  • Aufbewahrungsort
  • Unbrauchbares bzw. überzähliges Gerät und Inventar ist möglichst gewinnbringend zu veräußern. Über verschenkte Gegenstände ist ein Beleg anzufertigen.

 

  1. Verwaltung der Finanzmittel, Zahlungsverkehr  
  • Der Schatzmeister verwaltet die Vereinsfinanzen über ein einheitliches Vereinskonto und eine Vereinskasse.
  • Zahlungen werden vom Schatzmeister nur geleistet, wenn sie nach dieser Finanzordnung ordnungsgemäß ausgewiesen sind, und im Rahmen des Haushaltsplanes noch ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen.
  • Der Schatzmeister ist für die Einhaltung des Haushaltsplans verantwortlich.
  • Sonderkonten bzw. Sonderkassen können vom Vorstand auf Antrag, in Ausnahmefällen und zeitlich befristet, genehmigt werden.
  • Der gesamte Zahlungsverkehr wird nach Möglichkeit bargeldlos abgewickelt.
  • Über jede Einnahme und Ausgabe muss ein Beleg vorhanden sein. Der Beleg muss den Tag der Ausgabe, den zu zahlenden Betrag, die Mehrwertsteuer und den Verwendungszweck enthalten.
  • Die Verfügungsberechtigung über alle Vereinskonten liegt beim Vereinsvorsitzenden. Er erteilt dem Schatzmeister Kontovollmacht. Bei Verfügung über Einzelbeträge von mehr als 500 Euro benötigt der Schatzmeister die Zustimmung des Gesamtvorstands (alternativ: des Vereinsvorsitzenden).

 

  1. Inkrafttreten

 

Die Finanzordnung tritt mit Wirkung vom 09.03.2018 in Kraft.

Dietkirchen, den 09.03.2018