Satzung des Vereins

„Förderverein Fußballsport Dietkirchen 2018 e. V. “

 

  • 1. Name, Sitz, Geschäftsjahr

 

  • Der am 09.03.2018 gegründete Verein führt den Namen Förderverein Fußballsport Dietkirchen 2018 e.V. und hat seinen Sitz in 65553 Limburg-Dietkirchen, Koberner Straße 1.
  • Er wird in das Vereinsregister eingetragen und erhält nach der Eintragung den Zusatz “e.V.”.
  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

  • 2. Vereinszweck

 

  • Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung des TuS Dietkirchen 1911 e.V. und des Jugendfördervereins Dietkirchen / Offheim 2009 e. V. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung (§ 58 Nr. 1 AO), und zwar durch die Förderung des Sports.
  • Der Verein verfolgt die in Abs. (1) genannten Zwecke unmittelbar selbst oder als Förderkörperschaft i.S.d. § 58 Nr. 1 AO. Die Förderung nach § 58 Nr. 1 AO wird insbesondere verwirklicht durch
  1. Zuwendungen aus Mitgliedsbeiträgen, freiwilligen Spenden,
  2. die Beschaffung von Mitteln und Spenden (u. a. durch Wettkämpfe, Veranstaltungen, Messen und durch direkte Ansprache von Firmen und Personen), sowie
  3. die Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit und Werbung aller Art für die in (1) genannten Vereine.
  • Die Förderung wird durch zweckgebundene Weitergabe von Mitteln an die unter Abschnitt 1 Satz 1 genannten Vereine erfolgen.
  • Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  • Die Organe des Vereins (§ 6) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
  • Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
  • Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  • Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller Völker und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

 

  • 3. Erwerb der Mitgliedschaft

 

  • Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

 

  • 4. Beendigung der Mitgliedschaft

 

  • Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
  • Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich gegenüber zu erklären. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Frist von einem Monat zum Schluss eines Geschäftsjahres zulässig.
  • Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Satzung oder die Interessen des Vereins verstößt oder das Mitglied einen Jahresbeitrag trotz schriftlicher Mahnung mit einer Fristsetzung von mindestens sechs Wochen nicht bezahlt hat oder das Mitglied in seiner Person einen sonstigen wichtigen Grund verwirklicht. Über den Ausschluss entscheidet auf Antrag des Vorstandes die Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
  • Vor dem Beschluss über den Ausschluss ist dem Betroffenen Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Der Beschluss des Ausschlusses ist dem Betroffenen durch den Vorstand bekannt zu geben.
  • Eine Rückgewährung von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Forderungen bleibt davon unberührt.

 

  • 5. Beiträge

 

  • Von den Mitgliedern werden Beitrage erhoben. Die Höhe des Beitrages sowie dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.
  • Das Nähere regelt hierzu eine Beitragsordnung.

 

  • 6. Organe des Verein

 

  • Organe des Vereins sind
    1. die Mitgliederversammlung,
    2. der Vorstand
    3. der Beirat

 

  • 7. Vorstand

 

  • Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus
    • dem 1. Vorsitzenden
    • dem 2. Vorsitzenden
    • dem Schatzmeister
    • dem Geschäftsführer
  • Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei Vorstandsmitglieder vertreten.
  • Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt jedoch bis zur satzungsgemäßen Neuwahl des Vorstandes im Amt.
  • Wiederwahl ist zulässig.
  • Wählbar sind nur Mitglieder des Vereins, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  • Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.
  • Dem Vorstand obliegt neben der Vertretung des Vereins die Wahrnehmung der Vereinsgemeinschaft nach Maßgabe der Satzung und den Beschlüssen der Mitgliederversammlung.
  • Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, schriftlich, fernmündlich, oder per E-Mail einzuberufen sind. Eine Mitteilung der Tagesordnung ist (alternativ: nicht) erforderlich. Eine Einberufungsfrist von einer Woche ist einzuhalten. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären. Über die Beschlüsse des Vorstands ist ein Protokoll zu führen, das durch den Sitzungsleiter zu unterschreiben ist.

 

  • 8. Beirat

 

  • Der Beirat hat beratende Funktion und soll die Arbeit des Vorstandes unterstützen. Er wird zu allen Vorstandssitzungen geladen.
  • Beiratsmitglieder des Fördervereins werden auf Vorschlag der unter Abschnitt 1 Satz 1 genannten Vereine für die Dauer von 2 Jahren berufen und sind von der Mitgliederversammlung zu bestätigen.
  • Der Beirat besteht aus jeweils einem Vertreter der unter Abschnitt 1 Satz 1 genannten Vereine.
  • Die Beiratsmitglieder haben kein Stimmrecht im Vorstand

 

  • 9. Mitgliederversammlung

 

  • Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Sie ist ferner einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse gebietet oder 20 Prozent der Vereinsmitglieder dies schriftlich und unter Angabe der Gründe und des Zwecks vom Vorstand verlangen.
  • Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich einzuberufen. Mit der Einberufung ist gleichzeitig die Tagesordnung mitzuteilen. Mitglieder, die eine E-Mail-Adresse beim Vorstand hinterlegt haben, bekommen die Einladung per elektronischer Post.
  • Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung beschlussfähig.
  • Anträge zur Tagesordnung sind mindestens 3 Tage vor der Versammlung schriftlich an den Vorstand zu stellen.
  • Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Die Änderung des Vereinszwecks bedarf der Zustimmung aller Vereinsmitglieder; die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.
  • In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied des Vereins bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als drei fremde Stimmen vertreten.
  • Maßgeblich für die Berechnung sind ausschließlich die abgegebenen gültigen Stimmen. Als solche zählen nur Ja- oder Nein-Stimmen.
  • Die Art der Abstimmung wird durch den Versammlungsleiter festgelegt. Eine schriftliche Abstimmung hat jedoch zu erfolgen, wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies beantragt.
  • Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Vorsitzenden zu unterschreiben ist.

 

  • 10. Zuständigkeiten

 

  • Der Förderverein Fußballsport Dietkirchen e.V. regelt seinen Geschäftsbetrieb durch Ordnungen und Entscheidungen seiner Organe. Er gibt sich zu diesem Zweck insbesondere
    1. eine Geschäftsordnung,
    2. eine Finanzordnung und
    3. eine Beitragsordnung.
  • Die Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.
  • Die Ordnungen und Entscheidungen der Vereinsorgane sind für alle Mitglieder verbindlich.
  • Änderungen und Ergänzungen zu den Ordnungen müssen von der Mitgliederversammlung beschlossen (einfache Mehrheit) werden.

 

  • 11. Haushalt und Finanzen

 

  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  • Der Vorstand ist verpflichtet, für jedes Geschäftsjahr einen Haushaltsplan über die zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben zu erstellen.
  • Die Mittel sind nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit ausschließlich für die Satzungszwecke zu verwenden.
  • Für jedes Geschäftsjahr ist in einer Jahresrechnung über Einnahmen und Ausgaben des Vereins Rechnung zu legen. Die von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer haben die Jahresabrechnung zu prüfen und der Mitgliederversammlung zu berichten. Näheres regelt die Finanzordnung.

 

  • 12. Auflösung des Vereins

 

  • Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden, soweit diese Mitgliederversammlung eigens zu diesem Zweck einberufen worden ist.
  • Zur Auflösung des Vereins ist die Mehrheit von Dreiviertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  • Die Liquidation erfolgt durch die zum Zeitpunkt der Auflösung amtierenden Vorstandsmitglieder.
  • Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es bestehende Verbindlichkeiten übersteigt, zu gleichen Teilen an die unter § 2 genannten Sportvereinen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.
  • Sollte einer der beiden Sportvereine zu diesem Zeitpunkt nicht als gemeinnützig anerkannt sein, fällt das Vermögen an den jeweils anderen Verein, der es ebenfalls unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Sollten beide Vereine zu diesem Zeitpunkt nicht als gemeinnützig anerkannt sein, fällt das Vermögen an den Landessportbund Hessen e.V., der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

  • 13. Inkrafttreten

 

  • Die Satzung ist in der vorliegenden Form am 09.03.2018 von der Mitgliederversammlung des Vereins Förderverein Fußballsport Dietkirchen e.V. beschlossen worden und tritt nach Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 

Dietkirchen, den 09.03.2018